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Schonendere antibakterielle Parodontitis-Therapie

Wir setzen ein speziell für die Parodontal-Therapie entwickeltes magnetostriktives Ultraschall-Gerät ein. Es arbeitet nach dem magnetostriktiven Prinzip - einer Sonderform der Ultraschallerzeugung.

Aufgrund der magnetostriktiven Schwingungserzeugung ist die Schwingungsform ellyptisch. Die Auslenkung der Arbeitsspitze beträgt nur 0,01-0,02 mm anstelle von 0,8-1,1 mm bei herkömmlichen piezoelektrisch betriebenen Geräten. Die Magnetostriktion erzeugt eine Schwingungscharakteristik, welche Verletzungen der Zahnoberfläche, die mit piezoelektrisch betriebenen Arbeitsspitzen üblich sind, verhindert.

Parodontitis-Therapie mittels Ultraschall

 

Das mechanische Abschaben und Abschleifen von Wurzeloberflächen wird noch heute in der Ausbildung gelehrt, obwohl durch zunächst praktische Erfahrung und spätere wissenschaftliche Erkenntnisse klar geworden ist, daß hiermit eine beschädigende Überbehandlung stattfindet, die den Patienten unnötige Beschwerden zumutet.

 

Bereits seit 1992 wird stattdessen von uns die Ultraschalltechnik systematisch zur tiefen Zahnfleischtaschen-Behandlung angewendet.

Dies ersetzt die bei Patienten sehr unbeliebte Kürretage mit Handschabern.

 

Im Vergleich zu den sonstigen im Wettbewerb befindlichen Modellen arbeitet dieses Gerät mit den feinsten Schwingungen. Durch den dabei auftretenden physikalischen Effekt der akustischen Mikroströmung zerplatzen Bakterien sowie Auflagerungen und werden weggespült. Gleichzeitig findet durch Sauerstoffeintrag eine positive Veränderung des Taschenmilieus statt.

 

Diese Ultraschall-Technik hat in der Behandlung der Parodontitis seit einigen Jahren nun ihren allgemeinen Durchbruch erfahren. Wissenschaftlich ist nachgewiesen, daß insbesondere die magnetostriktive Methode zu den besten Ergebnissen führt. Dies bestätigt unsere eigene langjährige  Erfahrung in der Parodontitis-Therapie mit magnetostriktiv erzeugtem Ultraschall.

 

Die Ultraschallerzeugung erfolgt mittels eines Graphitstabes. Der Graphitstab ist - ähnlich wie eine Bleistiftmine - spröde und leicht zerbrechlich. Dies führt dazu, daß die Graphitstäbe im Arbeitsalltag leicht brechen können. Der Vorteil des Verfahrens geht also wie so oft mit höheren Kosten einher. Zum Einen kalkulieren wir eine gewisse Ausfallquote durch Bruch der Stäbe, die wir jedoch durch jahrelanges Training gering halten können, zum Anderen kosten die Arbeitsspitzen für das magnetostriktive Gerät im Dentalhandel etwa fünfmal mehr als die Arbeitsspitzen für piezoelektrische Gerä

Der konkrete Komfortgewinn für unsere Patienten und unsere Zahnarztpraxis ist uns diesen Aufwand wert:

 

In den allermeisten Fällen ist keine Betäubung mehr erforderlich.

Es erfolgt im Gegensatz zu den herkömmlichen Behandlungsmethoden keinerlei Abtrag und Beschädigung der Zahnsubstanz.

Das Zahnmaterial bleibt deshalb unbeschädigt, weil gezielt nur der bakterielle Biofilm beseitigt wird ohne den Zahn anzugreifen.

 

 

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