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Mit mehr als zweitausend Fahrtkilometern wöchentlich nahm Dr. Adolf Rinne einige Jahre lang den Spagat auf sich, einen Redaktionsposten in einem Münchner Fachverlag zu bekleiden und gleichermaßen in Fortführung der lokalen Familientradition als weiterhin praktizierender Zahnarzt seinen Patientenkreis in Rinteln zahnmedizinisch zu versorgen. Dieser besondere zeitliche, mentale und physische Einsatz diente neben der Mitnahme einzigartiger Fortbildungsmöglichkeiten für die eigene Praxis auch der maßgeblichen Einflußnahme auf ein Redaktionskonzept, welches schließlich eine nachhaltige Verbesserung der zahnmedizinischen Fortbildungslandschaft mitbewirkte.

  

Schon lange vor meiner redaktionellen Mitarbeit an einer seinerzeit führenden Fortbildungszeitschrift für Zahnärzte wurden mir bestimmte Probleme bewußt, die Zahnärzte bei der Auswahl ihrer Fortbildungen haben.

Das erste Problem liegt schon darin, daß man nur weiß, ob ein Seminar Nutzen bringt, wenn man es hinter sich hat.

Meine Idee am Anfang meines fachredaktionellen Engagements war es daher, eine Art Michellin-Führer für gute Fortbildungen zu entwickeln.

Aufgrund meiner Initiative war das "Phillip-Journal" in München schließlich in den neunziger Jahren das erste Fachblatt, das Rezensionen über Fortbildungsveranstaltungen veröffentlichte und damit Zahnärzten bei der Entscheidung half, in welche Fortbildungen die knappe Zeit am besten investiert sein würde. 

Diesen Stil haben in der Folge alle anderen Fachblätter übernommen.

Das zweite Problem liegt darin, daß Fortbildungen zeitaufwendig und kostenintensiv sind,  jeder Veranstalter nur einen Teilaspekt darstellt,  seine Meinung wiedergibt, seinen Stil verbreitet.

Eine Übersicht der Methoden zu erzielen und eine Auswahl der bestgeeigneten Verfahren zu treffen, ist zeitlich und finanziell für den einzelnen Zahnarzt nicht wirklich darstellbar.

So ist die Auswahl von Fortbildungsmaßnahmen einem Stochern im Salat vergleichbar, und der aktuelle Kenntnisstand mit dem der Zahnarzt seine Patienten beraten sollte, beruht eher auf Zufällen.   

Mit dem modernen Leistungsvermögen des Internets bessert sich diese Lage deutlich.

Der Zahnarzt kann sich ohne enormen Zeitaufwand für Reisen und ohne hohe Kosten einen guten Überblick verschaffen und sich ohne Barrieren Fachwissen holen.

Ähnlich verbessern sich die Möglichkeiten der Patienten, fast so gut informiert wie der eigene Zahnarzt zu werden und gemeinsam mit diesem auf höherer Warte die geeigneten Behandlungsmaßnahmen partnerschaftlicher beschließen zu können.  

Das finde ich richtig gut - denn nichts entmutigt mehr, als ein Patient, der seine Behandlung nicht versteht und deshalb den Wert und die besonderen Mühen der zahnärztlichen Arbeit nicht angemessen erfassen kann !

 

 

 

 

 

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