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Die vierte Dimension in der Zahnheilkunde  -  seit 1889

    Adolf Rinne III.   * 4.3.1959  

 

Der Inhaber der heutigen Praxis am Kehlbrink in Steinbergen - studierte nach seiner Entlassung aus der schulischen Einfalt des Rintelner Gymnasium Ernestinum im äußerst schikanösen Durcheinander der unseligen Zahnklinik der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg - einem Anfang der achtziger Jahre bedauerlichen Hort der Wissenschaftsverleugnung und Steuerzahlerverhöhnung. 

     Eine Bildungsstätte verfallenden akademischen Benehmens in dem ein Rintelner Einser-Abiturient auf dem unvorbereiteten Niveau niedersächsischer Gymnasialromantik, wäre er auch nur mit etwas mehr Ungeschick beschlagen gewesen, wie eine Primel einzugehen gedroht hätte. 

Den wirren, von freier unkontrollierter Willkür und akademischer Zersetzung beherrschten Verhältnissen, in denen es nur mit äußerster Mühe gelang durch Anstand die Lizenz zum Bohren zu erwerben, kehrte Adolf Rinne nach der Mindeststudienzeit zwar mit gutem Erfolg, aber reichlich bedient den Rücken und war von der Illusion eines Studiums in Würde und Respekt vor der akademischen deutschen Jugend erst einmal gründlich kuriert.

          Bemerkenswerte Verantwortungsträger und  Lehrer dieser Laufbahn =>

 

In der intuitiven Annahme den wahren Repräsentanten der geistigen Großmacht Deutschland dort noch nicht begegnet zu sein und im Bestreben um Erweiterung seines biochemischen Bücherwissens durch praktische Wissenschaft erfuhr Adolf Rinne die Wiedergutmachung für die Kränkungen des wahrhaft würdelosen Erlanger Zahnheilkundestudiums durch seine anschließenden, doch noch beglückenden Studien der Biologie in Bielefeld und insbesondere der Zellbiologie an der Medizinischen Universität zu Lübeck.

 

 

     Tradition und Dynamik   =>

 

 

 

 

Adolf I.  1889 -1972     

 

Der Beginn der zahnmedizinischen Laufbahn von Adolf Rinne fällt zusammen mit den Anfängen der wissenschaftlichen Zahnheilkunde in Deutschland. 

Zahnmedizin ist eine weitgehend amerikanische Erfindung und entwickelte sich in Deutschland erst in der Regierungszeit Wilhelms II. zu einer ernstzunehmenden Fachrichtung. Maßgeblich daran beteiligt war der Leibzahnarzt des Kaisers, der amerikanische Dentist Miller

 

Von Kindheit an zollte ich meinem Großvater enormen Respekt und Bewunderung für die weltmännische Einstellung mit der er zu jener Zeit seinen Weg aus einfachen dörflichen Verhältnissen in die Zentren der europäischen Wissenschaft genommen hatte. 

Adolf Rinne zog als jüngster Sohn einer vielköpfigen Landwirtsfamilie aus der Mitte seines Heimatdorfes Steinbergen hinaus in die weite Welt und war an folgenden zahnmedizinischen Universitätsinstituten als Dentist in der Studentenausbildung tätig :

  • Marburg
  • Breslau
  • Wien
  • Budapest

 

Adolf Rinne wird in dieser Zeit und an diesen Orten mit vielen historischen Größen der deutschen Zahnheilkunde zusammengetroffen sein. Sein Arbeitsaufenthalt in Breslau brachte ihn in die Nähe von Prof. Carl Partsch, der unter Zahnärzten so berühmt ist, wie Ferdinand Porsche im Autobau. 

Von dem Erfinder der zahnärztlichen Injektionsspritze Prof. Guido Fischer (1877-1959) erhielt mein Großvater ein sich über zwei Seiten lobend erstreckendes handschriftliches Zeugnis.

Nach dieser interessanten und aus heutiger Sicht "internationalen" Karriere kehrte er nach Steinbergen zurück und gründete - von der Kriegsteilnahme freigestellt - in seinem heimatlichen Luftkurort eine Zahnarztpraxis in deren Nachfolge unsere Praxis am Kehlbrink heute steht. 

 

=> In sehr enger Beziehung zur Aufrechterhaltung der zahnmedizinischen Versorgung in Steinbergen und Umgebung stand über lange Jahrzehnte seine Frau Elisabeth Rinne, geb. Richter (23.8.1900 - 21.8.1978), die 1920, infolge der Rheinlandbesetzung während ihres Luftkuraufenthaltes in Steinbergen, nicht mehr nach Gelsenkirchen zurückkehren wollte, nachdem ihre Schwestern ihr geschrieben hatten, daß die französische Kavallerie die Frauen durch die Vorgärten trieb. Auch sie praktizierte Zahnheilkunde - jedoch auf der Basis einer 1918 abgeschlossenen Handarbeitslehre mit Spezialisierung auf Applikationsstickerei und einer 1927 absolvierten Schnelleinführung am halben Negerkopf im anatomischen Institut in Hannover. 

Sie verkörperter in ihrem Leben ein idealisiertes, geradezu verblüffend treffsicheres Führerprinzip dessen Unfehlbarkeitsgeheimnis darin lag. sich grundsätzlich nur zu Dingen zu äußern, von denen sie auch Ahnung hatte.

 

=> Persönlicher Fan Elisabeth Rinnes war, wohl auch deswegen, noch ein weiterer Sohn Steinbergens, welcher - anhand ihres dentistisch tätigen Vorbildes, welches sie in den dreißiger und vierziger Jahren halblegalerweise gab - beschloß ebenfalls Zahnarzt zu werden und es hernach zu großem Ansehen als zahnärztlicher Entwicklungshelfer und Gründer der Zahnklinik Kabul in Afghanistan gebracht hat sowie zum Schluß seines Lebens, das 2004 endete, auch in seinem Hobby als Steinberger Heimatforscher brillierte. Es handelt sich hierbei um Heinz-Erich Fauth, Prof.Dr.med.dent., Inhaber des Bundesverdienstkreuzes und Jugendfreund von "Tante Lisbeths" einzigem Sohn :                                                                                                                                                                                                                                   

Adolf II.  4.3.1931 - 19.3.2008

 

Adolf Rinne studierte nach einer Zahntechnikerlehre im elterlichen Praxisbetrieb ab 1950 in sogenannten Trimestern als letzter Jahrgang vor der beruflichen Vereinigung von Dentisten (FH) und Zahnärzten (Uni) am dentistischen Institut im noch reichlich kriegsdemolierten Hannover, wo er mit großer Begeisterung seinem offenbar vorbildlichen Lehrer Heinrich Schwarzkopf nacheiferte -  ein musterhafter Ausbildungszustand von dem die nachfolgende Generation nur noch träumen konnte.  Ab 1953 führte er die elterliche Praxis fort, wo er die Last der Patientenversorgung von den Schultern seiner fleißigen und bei den Patienten legendären Mutter Lisbeth nahm, die ihn fortan noch bis 1972 als Sprechstundenhilfe unterstützte.  

 

Adolf III.   4.3.1959  

 

Dieser Adolf Rinne studierte kurioserweise 29 Jahre später an derselben Fakultät Zahnmedizin wie zuvor der brillante Heinz-Erich Fauth, der alte Steinberger Jugendfreund seines Vaters :

 

Im äußerst schikanösen Durcheinander der unseligen Zahnklinik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, einem Anfang der achtziger Jahre bedauerlichen Hort der Wissenschaftsverleugnung und Steuerzahlerverhöhnung, in dem ein Rintelner Einser-Gymnasiast mit etwas mehr Ungeschick wie eine Primel einzugehen gedroht hätte. 

Den wirren, von freier unkontrollierter Willkür und akademischer Zersetzung beherrschten Verhältnissen, in denen es nur mit äußerster Mühe gelang durch Anstand die Lizenz zum Bohren zu erwerben, kehrte Adolf Rinne nach der Mindeststudienzeit zwar mit gutem Erfolg, aber reichlich bedient den Rücken und war von der Illusion eines Studiums in Würde und Respekt vor der akademischen Jugend erst einmal gründlich kuriert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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